Tierische Schädlinge im Gemüsegarten


Schmetterlingsraupen, Kohlschaben oder Kohlweißlinge richten mit ihrem Lochfraß große Schäden am Kohlgemüse an.

Schmetterlingsraupen, zum Beispiel Gemüseeulen, Kohlschaben oder Kohlweißlinge richten mit ihrem Lochfraß große Schäden am Kohlgemüse an, wobei die schwarzgelb gestreiften Raupen des Großen Kohlweißlings am häufigsten vorkommen. Kohlpflanzen werden oft innerhalb weniger Tage bis auf die Hauptrippen der Blätter kahlgefressen.

Für Kahlfraß sind auch oft Nacktschnecken verantwortlich, meist verusachen sie aber Loch- und Schabefraß an den Blättern von Kohl und Salat. Man kann sie anhand ihrer Schleimspuren gut identifizieren.

Der Befall mit Weißer Fliege, Blattläusen und Thripse beeinträchtigt das gesunde Wachstum des Gemüses ebenfalls.

Die grauweißen Larven der Weißen Fliege findet man als festsitzende, flach anliegende "Gebilde" auf den Blattunterseiten. Die ausgewachsenen Tiere sind weiß und gelügelt und sitzen ebenfalls an der Blattunterseiten. Die Blätter der befallenen Pflanzen sind oft mit klebrigem Honigtau, den Ausscheidungen der Weißen Fliege , und Schwärzepilzen (Rußtau) verschmutzt.

Blattläuse sind grüngelb und saugen an den Blättern, Trieben, Triebspitzen und Blüten. Die Pflanzen werden geschwächt und welken. Auch Blattrollen, Verfärbungen und Verkrüppelungen sind möglich. Die Ausscheidungend der Blattläuse, der Honigtau, bildet die Grundlage für das Ansiedeln von Schwärzepilzen (Rußtau).

Einen Befall durch Thripsen erkennt man an feinen, silbrigen Flecken auf den Blättern. Oft findet man auf den Blattunterseiten kleine schwarze Kotkrümel. Die erwachsenen Tiere sind kleine, sehr schlanke, max. 1,5 mm lange Insekten, die Zellsaft saugen. Durch rege Saugtätigkeit können Früchte Korkstellen aufweisen und verkrüppeln.