Tipps zum Rosenschnitt


Für eine üppige Blüte und gesundes Wachstum benötigen Rosen, ausgenommen Wildrosen, einen regelmäßigen Rückschnitt.

Für eine üppige Blüte und gesundes Wachstum benötigen Rosen, ausgenommen Wildrosen, einen regelmäßigen Rückschnitt. Zwar unterscheiden sich die nötigen Schnittmaßnahmen der einzelnen Rosengruppen wie Kletterrosen, Beet- und Edelrosen, Strauchrosen und Hochstämmchen in einigen Bereichen voneinander, aber allen gemeinsam sind folgende Vorgehensweisen:

Wildtriebe müssen an ihrer Basis unterhalb der Veredelungsstelle direkt am Wurzelstock entfernt werden. Man erkennt sie daran, dass sie meist siebenzählige Laubblätter haben; der Durchmesser des Wildtriebes ist geringer und zeichnet sich durch schnelleres und stärkeres Längenwachstum aus als die Edeltriebe.

Abgeblühte Blüten werden im Sommer mit der Rosenschere bis kurz oberhalb des nächsten fünfzähligen Blattpaares zurückgeschnitten. Dies fördert die Entwicklung neuer Blüten.

Herbstschnitt: Im Herbst werden Rosen nur leicht zurückgeschnitten.

Frühjahrsschnitt: Der Frühjahrsschnitt sollte erst dann erfolgen, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, denn junge Austriebe sind besonders frostanfällig. Kräftiger Rückschnitt auf 3-5 Augen fördert starken Neuaustrieb mit kompaktem und buschigem Pflanzenaufbau. Mäßiger Rückschnitt führt zur Bildung schwächerer Triebe.

Abgestorbenes Holz und zu schwache sowie nach innen wachsende Triebe werden gänzlich entfernt.

Der Rückschnitt an einem Trieb erfolgt immer leicht abgeschrägt 1-2 cm über einem nach außen zeigenden Auge.

Schnitte sollten glatt sein und nur mit scharfen Schneidewerkzeugen durchgeführt werden, damit das Gewebe schneller abheilen kann und keinen Angriffspunkt für Krankheitserreger bietet.