Tierische Schädlinge im Ziergehölz


Der Kleine Frostspanner ist weit verbreitet und befällt Laubgehölze wie Eiche, Linde und Ahorn. Die Eier des Falters überwintern in Rindenritzen und auf Zweigspitzen. Die gefräßigen, grünen Raupen sind etwa 2,5 cm groß und fressen an Knospen und jungem Laub.

Ab Anfang Juni seilen sich die Raupen zum Boden ab und verpuppen sich. Die flugunfähigen Weibchen klettern zur Zeit der ersten Nachtfröste im Oktober am Stamm der Gehölze empor, um in der Krone ihre Eier abzulegen. Anfang September muss um den Stamm ein Leimring gebunden werden.

Die Sitka-Fichtenlaus ist der bedeutendste Schädling an Blau-, Sitka- und Omorikafichten, gelegentlich auch an verschiedenen Tannenarten und Douglasien. Sie saugt bevorzugt an den Nadeln älterer Triebe im unteren und mittleren Kronenbereich.

Ganze Zweigpartien oder sogar ganze Bäume bekommen gelbe Nadeln, die verbräunen und schließlich abfallen. Besonders in milden Wintern muss ab Februar regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Dazu wird der innere Teil der älteren Zweige über einer hellen Unterlage kräftig abgeklopft.

Zählt man mehr als 6 Läuse, ist eine Bekämpfung erforderlich. 

Fichtengallenläuse gehören zu den wirtswechselnden Schädlingen. Ananasähnliche, bis zu 5 cm große Gallen an Fichten sowie weiße Wachshäufchen an Lärchen im Frühjahr sind typische Erkennungsmerkmale.

Die Gallen sind die Folge der Saugtätigkeit der Weibchen an den jungen Fichtentrieben. Diese verkrüppeln oder sterben sogar ab.

Der eingeschleppte Buchsbaumzünsler verbreitet sich seit einigen Jahren auch in unseren Breitengraden und sorgt mit starkem Befall zunehmend für Probleme an Buchsbäumen.